Aloe-Vera-Blattmark_thumb

Das Blattmark (Gel) der Aloe Vera - gefüllt mit Wirkstoffen die unglaublich nützlich für uns sind.

Qualität der Aloe Vera

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Die spätere Wirkung der Aloe Vera hängt entscheidend vom Wuchsort ab, wobei die Unterschiede schon bei der Ernte beginnen. Damit die Pflanze keinen Schaden nimmt, werden die Blätter idealerweise von Hand abgeschnitten. Da die äußere Blatthaut giftiges Aloin enthält, welches die Pflanze vor Tieren schützt und bei Menschen eine abführende Wirkung hat, muss die äußere Blattschicht vom inneren Blatt-Gel sorgfältig getrennt werden. Bei einigen Firmen wird aus Kostengründen auf die Entfernung der Aloe-Rinde verzichtet und stattdessen mitverarbeitet.

Die Konservierung der Aloe Blätter sollte schnell und schonend vonstattengehen, da bei diesem Prozess die Inhaltsstoffe der Aloe Vera durch den Kontakt mit Sauerstoff oxidieren können, und somit ihre Wirkung und Haltbarkeit beeinträchtigt werden würde. Ebenso ist eine Ultrahocherhitzung als Konservierungsmethode bei Aloe Vera Pflanzen nicht zu empfehlen, da bei der Erhitzung die Inhaltsstoffe verloren gehen. Hersteller, die qualitätsbewusst arbeiten, greifen hierbei auf natürliche Methoden der Konservierung, wie zum Beispiel die Zugabe von Kaliumsorbat, Zitronensäure und Ascorbinsäure zurück.

Einige Unternehmen sind mit Reinheitszertifikaten "ausgestattet", wobei diese nicht immer Aufschluss über die genaue Reinheit der Produktion, Konservierung und der Inhaltsstoffe geben. Wichtig ist es, den wirklichen Aloe-Vera Anteil in Prozent zu überprüfen und unbedingt die Konservierungsstoffe unter den kleingedruckten Inhalten genauer unter die Lupe zu nehmen, um unangenehme Nebenwirkungen zu vermeiden, und stattdessen die volle Kraft dieser tollen Heilpflanze zu erleben.